Erste Spuren von Gauguin

01. April 2011, Freitag
8° 47' 19" N, 79° 33' 36" W


Es gibt viele Dinge, die Inspiration und Motivation zu dieser Reise waren.
Filme, Erlebtes, Freunde, die Liebe zum Meer, zum Segeln, Bücher, Fernweh, oder auch z.B. die Leidenschaft und Sehnsucht Paul Guguin´s in seinen expressiven Bildern tahitianischer Frauen.
Lange bevor wir in der Südsee landen, treffen wir hier, auf einer Insel in der Nähe Panama-Citys, auf seine Spuren.
Fast wäre es gar nicht zu seinen wundervollen Werken gekommen, denn Gauguin wollte sich ursprünglich hier, auf Isla Taboga niederlassen.
Allerdings waren die Grundstückspreise damals zu teuer - und er nicht gerade wohlhabend, so daß er nach Tahiti weiterreiste.
Man kann den Wunsch des Franzosen, sich hier niederzulassen gut verstehen, denn die Insel, die von ihren freundlichen Bewohnern von Isla de las Flores, Insel der Blumen genannt wird, ist ein kleines Paradies.
Odin hat sich ein paar Tage Auszeit von den unruhigen Ankerplätzen und dem Stress Panama-City`s genommen. Erledigungen müssen warten, denn schließlich sind wir ja Zeitmillionäre ;o)
Jetzt liegen wir hier vor Taboga, über uns kreisen unzählige Fregattvoegel und Pelikane, die hier ihr Brutgebiet haben.
Zwischen den Pastellfarbenen Häusern und den engen Gassen an Land, blühen Orleander, Bougainevilleas, Hibiscus, Jasmin und viele andere Blumen, deren Namen wir nicht einmal kennen.
Von Montag bis Freitag ist ganz Isla Taboga, welches in 16. Jahrhundert ein berüchtigtes Piratennest war, die reinste Idylle.
Dann fallen übers Wochenende, mit Fährschiffen, viele stadtmüde Bewohner Panama-City´s ein - und die Insel erwacht für 2 Tage aus ihrem Dornröschen Schlaf.
Spätestens Sonntag Abend ist der Spuk vorbei - und Paul Gauguin hätte wieder seinen Spass an der “Isla de las Flores”.

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