Nix negatives zu berichten

20. Juni 2014, Freitag
18° 53' 19" S, 178° 27' 54" E


Warum erzaehlen wir eigentlich so gut wie nie von den naegativen Dingen die uns auf dieser Reise passieren?
Ich denke, es liegt wohl daran, dass das possitive was wir erleben duerfen, all die kleinen Missgeschicke oder unannehmlichkeiten belanglos erscheinen lassen. (Zumindest im Nachhinein betrachtet ;)
So haben wir beispielsweise im Moment ein defektes Ladegeraet, welches normalerweise unsere Bordbatterien mit Strom versorgt. Wir sollten eigentlich nach Suva segeln und dieses wichtige Teil aus Australien oder Neuseeland bestellen.....Ach was, man kann auch vorruebergehend mit dem Schiffsdiesel laden und die Solarpanele hilft ja auch ein wenig. Warum sollten wir diese paradiesischen Orte hier jetzt schon verlassen.
Uebrigens, im Moment sind wir eine richtige Flotte aus drei Amel Yachten, Odin, Luna Blu und Abora.
Die deutsche Abora mit Wolfgang und Ellen lernten wir in Panama kurz vor unserer Kanaldurchquerung kennen, trafen sie ein Jahr spaeter zufaellig in Franzoesisch Polynesien wieder und nun, nach nochmals drei Jahren, hier in Fidschi. Es stimmt : Die Welt ist also wirklich ein Dorf.
Wir verbringen die Tage gemeinsam im Astrolabe Riff und Kandavu, bevor die beiden anderen sich auf den Weg nach Australien machen, denn wer weiss, ob wir uns jemals wiedersehen.

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