Bye bye Bora Bora

29. Juli 2012, Sonntag
16° 30' 16" S, 151° 42' 49" W


Es ist sonderbar, man lebt in Deutschland Jahrelang im selben Ort, der selben Straße, oftmals ohne die Nachbarn kennen zu lernen .
Ganz anders beim Fahrtensegeln.
Man kennt sich auch nicht, stammt aus unterschiedlichen Ländern, Kanada, Australien, Japan, USA , Neuseeland, Österreich, Deutschland usw.
Jedoch verbindet einem die Liebe zum Meer, zum Segeln und die Neugierde auf andere Menschen und Kulturen.
Macht man auf nem Ankerplatz ne Durchsage über Funk, dass jemand am Strand ein Feuer zum Grillen entfacht, finden sich fast alle ein.
Man lernt sich kennen, tauscht Erfahrungen aus und trifft sich vielleicht irgendwann, irgendwo, tausende Meilen entfernt an einem anderen Ort wieder.
Wie beispielsweise Heinz und Andrea von der Yacht YapYum, die seit den Marquesas immer wieder unseren Weg kreuzen.
Wir haben jetzt lange genug in Französisch Polynesien rumgehangen!
Über ein Jahr kreuzte Odin in polynesischen Gewässern. Über unsere Bilder und Logbuch Einträge, konntet ihr ja sehen warum wir so lange die Inseln und ihre Gastfreundschaft genossen haben.
Trotzdem, nun ist es Zeit den Anker zu lichten und den Bug unserer treuen Yacht, wieder in eine andere Richtung zu drehen.
Unser nächstes Ziel, sobald wir uns zu den hier so “günstigen“ Preisen verproviantiert haben und der richtige Wind weht, ist das unbewohnte Suvarow Atoll. Ein Vogelparadies ca. 1800 Km WNW von Bora Bora. Für Pazifische Verhältnisse also nur ein Katzensprung ;o)
Unbewohnt bedeutet aber auch, kein Internet oder Telefon.
Ob es dort wirklich so paradiesisch ist, wie der Schriftsteller Tom Neale, der von 1952 bis zu seinem Tod 1977, als freiwilliger „Robinson“ dort lebte, in seinen Büchern schreibt, erfahrt ihr wenn wir an unserem übernächsten Ziel, in Tonga angekommen sind.
Versprochen!

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