Abgeschnitten vom Rest der Welt

13. Juli 2011, Mittwoch
8° 56' 36" S, 140° 9' 51" W


Unsere Abgeschiedenheit vom Rest der Welt, wird uns oft bewußt, wenn wir Tage oder Wochenlang ohne Verbindung zur Außenwelt sind.
Kein Radio, kein Fernsehen, kein Telefon, keine Zeitungen und vor allen Dingen kein Internet.
Wir wissen nicht, was „da draußen passiert, leben in unserer eigenen Welt und genießen die Tage die ins Land ziehen.
Ein typischer Tag sieht z.B. so aus:

8 Uhr morgens in der Bucht von Hakaui.
Noch hängen die schweren Wolken tief in den bizarren, bis in die Gipfel mit tropischer Vegetation bewachsenen Bergen. Wir sind zu einem 6 stündigen Fußmarsch über diese paradiesische Insel, zum 3. hoechsten Wasserfall der Erde aufgebrochen.
Unser Weg führt uns durch dicht bewachsenen Urwald, durch etliche Wildwasserbäche, durch Täler in denen Elfen zu wohnen scheinen, durch Zauberwälder und über sonnen bestrahlte Lichtungen, auf denen mit ein wenig Fantasie vielleicht manchmal das letzte Einhorn grast.
Wir koennen uns einfach nicht sattsehen an dieser überreichen Natur.
Überall wachsen Früchte. Von den allgegenwärtigen Kokosnüssen, über Sternfrüchte, Pomelos, Guave, Papayas, Avocados, Limonen, Mangos und Viele mehr.
Mutter Natur hat hier ihr Füllhorn so verschwenderisch ausgeschüttet, dass uns noch immer jeder Tag in unglaubliches Staunen versetzt.

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