Grenada

29. April 2009, Mittwoch
12° 5' 34" N, 61° 41' 17" W


Nach all den Wochen in einsamen Buchten und kleinen Dörfern, kommt mir St.George, die Hauptstadt Grenadas, vor wie ein riesiger Moloch, laut und hecktisch!
Dabei hat dieses Städtchen gerade mal 25000 Einwohner, also für Deutsche Verhältnisse, eher eine Kleinstadt.

Georgetown wurde, wie einige Städte in der Karibik, damals nach König Georg benannt und große Teile der Stadt wirken auch heute noch „verrrrrrrry Britisch“.

Eigenartig, manchmal kommt man sich tatsächlich vor wie in einem beschaulichen Süd-Englischen Städtchen und ein paar Häuser weiter, spürt man das pulsierende Leben, die Hecktik und gleichzeitig die Lethargie Zentral-Afrikas.

Die Stadt scheint gefangen zwischen beiden Kulturen!

Es gab hier ein altehrwürdiges Parlaments-Gebäubäude, welches auf Grund verrotteter Stromleitungen Feuer fing.
Naja, dann zieht die Regierung eben um und überlässt den Historischen Bau einfach dem Verfall!

Das gleiche gilt für viele andere Dinge.

Der, „Caribian Way of Life“, abseits der Europäisch oder Amerikanisch regierten Inseln, ist eigentlich doch sehr Afrikanisch – mit allen guten und schlechten Seiten!

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