Ersatzteilsuche am Arsch der Welt

14. April 2017, Freitag
7° 48' 17" S, 156° 34' 52" E


Sicherlich werde ich fuer meine Logbucheintraege in letzter Zeit keinen Fleisspreis bekommen, aber ihr koennt euch sicherlich vorstellen, dass ich erst mal mich selbst wieder finden muss, bevor ich mein Abenteuer wieder regelmaessig mit euch teilen kann.
Nun, ich gelobe Besserung was diese Regelmaessigkeit der Logbucheintraege und die Bilder betrifft.
Meine Zeit in den Solomonen geht im Mai zu Ende, dann will ich alleine in Richtung Westen nach Sued Ost Asien segeln., um in Malaysia Odin an Land zu holen, um sie mit neuem Antifouling zu versehen, da es hier keinerlei Moeglichkeiten gibt.
Ca. 8000 Km muss das alte Antifouling und ich durchhalten, bevor wir in Langkawi sind.
Vorher ist hier noch einiges mit den unfaehigen Behoerden und an Reperaturen zu erledigen.
Nur....ich bin hier am wunderschoenen Arsch der Welt, die Beamten haben Betelnuesse statt Hirne und die Feinmechaniker arbeiten mit dem Vorschlaghammer .
Kein Wunder, die wenigen Segler hier sind immer auf der Suche nach faehigen europaeischen oder Australischen Mechanikern.
Einer davon ist der Neuseelaender Noel, der auf der Insel Liapari die beste Wekkstatt fuer Boote in den Salomonen betreiben soll.
Also motore ich, in Emangelung von Wind die 10 Stunden hin zu dieser Insel.
Der erste Eindruck war, dass ich in einer Mischung aus Museum und Schrottplatz gelandet war, aber man ist ja nicht allzu verwoehnt hier.
Allerdings war der Weg umsonst, da er ueberhaupt nicht, wie zunaechst angegeben ueber die noetigen Ersatzteile im Wert von ca 10 Euro verfuegt.
Jetzt muss ich einen 3 Tage Trip in Richtung Osten unternehmen um eventuell auf einer Fischereiwerft die Teile zu finden.
Das ist halt der weniger lustige Teil des Segelns abseits ausgetretender Pfade.

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