Santa Anna, ein weiteres Paradies am Ende der Welt

04. Dezember 2016, Sonntag
10° 50' 9" S, 162° 27' 8" E


Eigentlich sollten wir schon laengst in der Hauptstadt Honiara sein. Die Beamtin der Immigration der Santa Cruz Gruppe hat und 8 Tage fuer die Ueberfahrt gegeben. Das war am 5. November!
Naja und dazu kommt ausserdem , dass wir dringend wieder unsere Vorraete aufstocken muessen.
Aber was solls, bekommen wir halt Aerger mit den Behoerden und was das Essen betrifft, da improvisieren wir halt etwas mit unseren Mahlzeiten.!
Denn jetzt dieses wunderschoene Eiland Santa Anna mit seinen liebenswerten Menschen zu verlassen, faellt uns einfach zu schwer.
Hier in der Westbucht trafen wir auch den Amerikaner Tom und seine Frau Janet.
Anfang der 70er Jahre fingen die beiden an ihr Schiff aus Beton selbst zu bauen.
Neun Jahre lebten sie in einer kleinen Huette, malochten wie die Irren und sparten jeden Cent um ihn in ihren Traum zu stecken. 1981 wurde ihr Schiff fertig und seit dieser Zeit segeln die beiden durch die Weltgeschichte.
Sie waren bereits vor 25 Jahren schon mal auf Santa Anna und so ist das Hallo natuerlich gross....zumindest bei denen die noch am Leben sind.
Irgendwie haben die Kinder des Dorfes einen Narren an Cecille gefressen und so ist immer highlife um Odin, sogar kleine 3 oder 4 Jaehrige Hosenscheisser schwimmen den weiten Weg, raus zum Ankerplatz, in der berechtigten Hoffnung einen Lollie zu ergattern.
Ihr koennt Euch natuerlich vorstellen, was erst los ist wenn wir an Land gehen.
Heidewitzka Herr Kapitaen, die Kids haben einen Mordsspass mit uns ...und wir mit ihnen.

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