Hafenkino

02. Februar 2014, Sonntag
16° 46' 37" S, 179° 20' 9" E


Wie ihr sicher wisst, ist eine tropische Depression kein Gemuetszustand mit Suizidgedanken,, sondern ein Wetterphaenomaen, mit viel Regen und Sturm, quasi ein kleiner Zyklon.
Letzte Woche ging eine solche Depression ueber Fidschi hinweg und schuettelt den Palmen die Nuesse von den Baeumen.
In der Savusavu Marina war Odin zwar wunderbar geschuetzt, aber trotzdem gabs einige Kratzer im Rumpf von grossen umher treibenden Gegenstaenden, die sich irgendwo losgerissen hatten.
Jedoch alles kein Problem, verglichen mit dem, wenn die eigene Yacht selbst zum umhertreibenden Gegenstand wird.
Einer australischen Yacht sind die Festmachleinen an der Boje gerisssen und sie ist quer durchs Ankerfeld auf Grund getrieben.
Glueck im Unglueck fuer den Besitzer, denn sie ist nur im Managroven Matsch gelandet, lag zwei Tage traurig auf der Seite, bis die Flut so hochstand, dass das Schiff mit Hilfe einiger anderer Segler, Fischer und Booten mit starken Aussenbordern, wieder vom Schlamm gezogen werden konnte.
Wunderbares Hafenkino!!!! ;)
Als wir von der Rettungsaktion zurueck in den Hafen kamen, trauten wir unseren Augen kaum.
Ein riesiges Kreuzfahrtschiff ankerte ploetzlich vor Savusavu und ueberschwemmte dieses kleine verschlafene Nest, mit tausenden, alten, fetten, lauten Australischen und Amerikanischen Touristen.
Mehr Touris als der Ort Einwohner hat.....ne, das muessen wir uns nicht geben.
Ab ins Dingi und raus ans Riff zum schnorchlen, am Abend war der Alptraum zum Glueck vorbei und Savusavu traeumt wieder seinen tropischen Dornroeschen Schlaf.

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