Tahitis kleine Schwester Moorea

12. August 2011, Freitag
17° 29' 14" S, 149° 51' 1" W


Wie ihr ja wisst, ist Papeete auf Tahiti die einzige nennenswerte Stadt der Südsee im Umkreis von tausenden Quadratkilometern.
Papeete hat ungefähr die groeße Würzburgs, aber nach all den Wochen und Monaten auf den einsamen nur wenig bewohnten Inseln, kommt sie uns schon wie eine Millionenstadt vor.
Obwohl auch Tahiti selbst noch viele einsame Ecken hat, ist sie doch sehr touristisch und wir sagen uns:
Erst mal nix wie weg!
Nur, das Dumme ist, wenn man Tahiti erst mal in Richtung Westen verlassen hat, ist es sehr schwierig gegen Strom, Wind und Wellen hierher zurück zu segeln.
Aber es gibt ja noch die kleine Schwester von Tahiti, Moorea, nur 15 Seemeilen entfernt.
Was für ein Unterschied zur Hauptstadt.
Ruhig und gemächlich geht hier alles seinen Weg, eingebettet in eine Landschaft, die uns an die wilde Schoenheit der Marquesas erinnert.
Wir liegen als einziges Segelboot in der Cooks Bay, streifen stundenlang über diese traumhafte Insel, pflücken wild wachsendes Obst, schwimmen im glasklaren Wasser der Bucht und freuen uns darüber, so lange wir wollen, an einem der schoensten Plätze dieser Erde sein zu dürfen.

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