Cartagena!

22. November 2010, Montag
10° 23' 11" N, 75° 29' 43" W


Keine andere Stadt die wie auf unserer bisherigen Reise gesehen haben, ist so gegensätzlich, wie dieser geschichtsträchtige Ort auf der Karibikseite Kolumbiens.
Offen zur Schau getragener Reichttum verhöhnt die bittere Armut der Unterschicht.
Auf der einen Seite 14- oder 15jährige, die sich Schönheitsoperationen zum Geburtstag wünschen, auf der anderen 14- oder 15jährige die ihren Körper für ein paar Dollar verkaufen.

Sicher ist dies in Ländern der 3. Welt nichts aussergewöhnliches – was uns hier fasziniert, ist wie selbstverständlich alles hingenommen wird.
Wir leben mit beiden extremen, fühlen uns wohl in den Luxus-Boutiquen und Shopping Malls nach amerikanischem Standard, kaufen aber auch Lebensmittel auf den einheimischen Märkten, die eine sehr unempfindliche Nase und einen noch härteren Magen voraussetzen.
Abgesehen davon, dass das Wort Hygiene an solchen Plätzen ein Fremdwort ist und jedes Autobahn-Pissoir in Deutschland steril wie ein OP Saal wirkt, finden wir die Delikatessen etwas gewöhnungsbedürftig:

Stinkende Schlammfische, undefinierbare Innereien, Hufe von Kühen oder Augen von Rindern und Schweinen.

Wir haben uns zwar vorgenommen auf dieser Reise vieles auf dem kulinarischen Sektor zu probieren – aber zum Teufel doch nicht alles ;o)

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