Der Duft Des Dschungels

24. September 2010, Freitag
9° 29' 46" N, 79° 4' 24" W


So vorsichtig und langsam wie möglich, tasten wir uns mit dem Dingi durch das Mündungsflach des Rio Diabolo.
Gemächlich fließt der „Teufelsfluss“ dahin und wir fragen uns woher er wohl seinen Namen hat.
Den ersten Teil fahren wir mit Vollgas unter Motor bis Uts plötzlich eine dermaßen harte Kurve fährt, dass ich fast aus dem Boot falle.
Der Grund sind „diabolisch“ spitze Baumstümpfe, die wie Pfähle in einem mittelalterlichen Wehrgraben, kurz unter der trüben Wasseroberfläche geradezu auf ein aufblasbares Beiboot zu warten scheinen.
Dank der Geistesgegenwart von Uts haben wir uns selbst nicht aufgespießt und mussten daher auch nicht zurück schwimmen. Jedenfalls glauben wir jetzt zu wissen warum dieser Fluss so heißt. Gewarnt fuhren wir weiter, bis es sicherer erschien zu paddeln.

Der Duft des Dschungels ist phantastisch. Die Erde scheint so fruchtbar, dass wir bei den Landgängen ganz schnell laufen, damit bei längerem Stehen unseren Zehen keine Wurzeln wachsen ;o)
Es ist unglaublich schwer die Schönheit der Natur mit einem Fotoapparat einzufangen, oder mit Worten zu beschreiben was man fühlt im Anblick dieser elementaren Flora und Fauna.
Die Natur beeindruckt viele tausendmal mehr, als alles was jemals von Menschenhand geschaffen wurde!

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