Ihr kennt Antonio Banderas, aber wir kennen jetzt Cocos Banderos.

12. September 2010, Sonntag
9° 35' 55" N, 78° 46' 28" W


Immer wenn wir glauben die zuletzt besuchte Inselgruppe wäre an Schönheit nicht mehr zu überbieten, werden wir eines Besseren belehrt.

Gespickt mit scharfkantigen Korallenriffen, die ein Traum für jeden Taucher, aber ein Alptraum für jeden Seefahrer sind, tasten wir uns vorsichtig durch das nur bei günstig stehender Sonne erkennbare Unterwasser-Labyrinth.
Wracks einst stolzer Dampfer und Yachten zeugen von Navigationsfehlern und der Gefährlichkeit dieser Riffe.
Uts steht am Bug und dirigiert Odin sicher an den Gefahrenstellen vorbei, die auf die Entfernung nur durch die Farbe des Wassers erkennbar sind.
Der Anker fällt zwischen vier Inseln mit Palmen und schneeweißen Stränden, welche alle vom Schiff aus schwimmend zu erreichen sind.

Alleine die Indianer-Namen der Inseln haben ihre eigene Portion Exotik: TIADUP - DUPWALA – OLOSICUIDUP – GUARIADUP:
Kunas fischen in ihren Einbäumen um uns herum in Konkurrenz zu den Pelikanen die sich wie Kamikazeflieger auf die Fischschwärme stürzen.

Das Leben ist schön!

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