Die größte navigatorische Fehlleistung der Geschichte!

16. Januar 2010, Samstag
18° 30' 1" N, 69° 55' 40" W


1492 startete ein Mann in Spanien mit einer kleinen Segelarmada um den Westweg nach Indien zu finden.

Eigentlich hat er sich nur vernavigiert und glaubte im Westen Indiens gelandet zu sein (deswegen heißen die karibischen Eilande bis heute "Westindische Inseln").

Columbus entdeckte auf dieser Fahrt durch Zufall die Insel Hispaniola, das heutige Haiti/Dom. Rep. und dies war der Auftakt einer der größten Völkermorde aller Zeiten.

Die Ausrottung der kariben Indianer, die Ausrottung ganzer nordamerikanischer Indianer, Versklavung von Millionen Afrikanern. All das geht auf das Konto der Entdeckung des Christopher Columbus.

Dennoch wird die Goldgier und der Navigationsfehler des Seemanns gefeiert und für seine Asche wurde in Santo Domingo das größenwahnsinnigste und häßlichste Mausoleum, welches man sich vorstellen kann gebaut.

In Beton gegossener Schwachsinn für den der Staat heute kaum noch Strom zum Betrieb aufbringen kann.
Aber Santo Domingo ist mehr:
Die Stadt ist ein riesen Moloch in dem Gut und Böse versucht zu überleben.
Abseits der Armut und der Slums wird die koloniale Vergangenheit lebendig gehalten und irgendwie erinnert mich die Altstadt an Malta.
Santo Domingo ist keine Stadt in der wir auf Dauer leben möchten, aber die Eindrücke die wir hier sammeln, sind bestimmt in positiver und negativer Richtung beeindruckend.

Werbung