Curacao

17. September 2009, Donnerstag
12° 17' 30" N, 69° 5' 54" W


Sie ist die größte der Niederländischen Antilleninseln unter dem Winde.
Den meisten dürfte die Insel ein Begriff sein, durch die bunten Likörsorten die hier hergestellt werden.
Entdeckt wurde die Insel mal wieder von den Spaniern.
Damals hieß sie allerdings Isla de los Gigantes, (Insel der Riesen) wegen der Groß gewachsenen Ureinwohner.
Die waren natürlich weder Christen noch Katholiken und dann hat der fromme Spanier das gemacht, was er in solchen Situationen immer zu tun pflegte:
Verschleppen zur Zwangsarbeit und dann Gottgefällig ausrotten!

1634 übernahmen die Holländer die bis dahin fast wertlose Insel, erkannten ihre für den Westindischen Handel günstige Lage, verjagten die Spanier und bauten den damals siebt-größten Hafen der Welt und nannten den Ort Willenmstad.
Siehe da, die Insel wurde Reich!

Einer der ersten Gouverneure war übrigends ein gewisser „Peter Stuyvesant“, der später dann Gouverneur und einer der Gründerväter von „Nieuw Amsterdamm“ wurde.
Heute vielleicht besser bekannt unter dem Namen „New York“!

Den ehemaligen Reichtum sieht man der Stadt heute noch an.
Wunderschöne niederländische Kolionalarchitektur gibt einem einen Eindruck vom ehemaligen Luxus.
Die Farbenfreude der Fasaden ist der Hit!

Die Insel wirkt durch ihre scheinbar problemlose Rassenvielfalt, Schwarze, Mischlinge, Inder Asiaten, Weiße, Latinos, bei weitem lockerer und unverkrampfter, als die anderen meist schwarzen Karibik Staaten.

Nach Wochen auf einsamen Inseln ist es ein Spaß durch belebte Geschäftsstraßen zu schlendern und diese einmalige Betriebsamkeit, dieser wundervollen Stadt auf sich wirken zu lassen.

P.s.KLEINER TIP ! FALLS BEI EINIGEN VON EUCH SICH DIE BILDER DER GALIERIE NICHT VERGRÖSSERN LASSEN, EINFACH ZU FIREFOX WECHSELN!

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