Werftaufenthalt

13. Juni 2009, Samstag
Position unbekannt


Es gibt, so glaube ich, nichts gemeineres als dae Staub von altem Antifouling, den man vom Unterwasserschiff schmirgelt.
Mikroskopisch feiner, gemeiner Gifitger Sondermüll, der sich in jeder Pore des Körpers festsetzt und juckt und auch trotz jeder Menge Wasser und Seife, keine Anstalten macht, den eroberten Platz wieder zu räumen.

Als Odin 4 Wochen in der Marina von St. George lag, hat sich ein dermaßen Bewuchs unterm Schiff gebildet, daß Umweltschützer es bestimmt zum Biotop erklärt hätten.

Also Schiff raus und Sauberkärchern, abkratzen, abschmirgeln, Primern und mehrere neue Schichten Gift auftragen, Propeller bearbeiten, Rumpf wachsen u.s.w.
Eine Sauarbeit bei 34 Grad im Schatten, gut für die Figur, schlecht für den Teint!

Es ist anstrengend, aber ich komme gut vorran und wenn alles glatt geht, kommt Odin Anfang nächster Woche wieder in ihr Element und dann gehts los in Richtung Venezuela!

Daumen drücken!

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