St.Vincent

30. März 2009, Montag
13° 11' 11" N, 61° 9' 19" W


Wenn die Natur so mit Fruchtbarkeit gesegnet ist, einfach alles wächst und gedeiht, fast ohne zutun der Menschen, wie es auf der Vulkaninsel St. Vincent der Fall ist, so fällt einem schwer zu glauben, daß sie zu den ärmsten Inseln der Karibik zählt.

Das Angebot auf den Märkten in Kingstown, ist bei weitem üppiger, als auf den bisher besuchten Inseln und die Preise günstiger.

Aber die Stadt selbst, wirkt sogar für karibische Verhältnisse, etwas herunter gekommen.

Das Verständniss für Umweltschutz ist, um es vorsichtig auszudrücken, wie in den meisten Karibikstaaten nicht besonders ausgeprägt.

Flüsse, Bäche und Kanäle, in vielen Städten sind fabelhafte Müllschlucker und wunderbarer Ersatz für fehlende öffentliche Mülleimer.
So landet auch der im Westen produzierte Plastikmüll letztendlich im Meer.

Noch vergibt die Wiege allen Lebens gnädig, die Frage ist, natürlich Weltweit:
Wie lange noch?

Vielleicht wäre es an der Zeit, eine Grüne Partei in der Karibik zu gründen, welche die Menschen, die den täglichen Kampf ums überleben kämpfen, für die Zukunft ihrer natürlichen Reichtümer sensibilisiert…

Nur… wer kämpft, hat für Sensibilität wenig Sinn!

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