Warten auf Wind

18. Oktober 2008, Samstag
36° 9' 27" N, 5° 21' 50" W


Nachdem wir in der Marina alle anfallenden Arbeiten erledigt haben, liegen wir nun wieder vor Anker romantisch, direkt neben der Flughafenstratbahn und warten zusammen mit anderen Seglern, aus aller Herren Länder, auf den richtigen Wind zur Passage auf die Kanaren.
Eigentlich liegt somit die erste kleine Etappe unserer Weltumsegelung hinter uns:
Das Mittelmeer.
Eine launische Diva bezüglich ihrer Winde, wie schon gesagt: zu viel, zu wenig, oder aus der falschen Richtung!
Jedoch werden wir nie wieder auf unserem Weg um die Welt, so viel geballte Kultur erleben wie hier.
Für tausende Jahre Geschichte ließen wir uns lediglich etwas mehr als ein Jahr Zeit.
Wir haben von einsamen Ständen und kostenlosen Häfen, bis hin zu Ballermann und Hafengebühren von 250 Euro pro Nacht alles gesehen.
Wie heißt es doch so treffend in Seglerkreisen:

Bleibst du zu lang im Mittelmeer,
hast du bald keine Mittel mehr!

Atlantik, wir kommen!
Vorrausgesetzt, Rasmus lässt sich davon überzeugen in den nächsten Tagen aus der richtigen Richtung zu blasen.

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