Shit happens

19. Juli 2008, Samstag
36° 50' 3" N, 11° 6' 27" E


Ankerkünstler!
Eigentlich wollten wir in die kleine Marina von Keliba, da aber alles voll war, sind wir raus auf den Ankerplatz.
Was jetzt kam, war filmreif!
Zuerst läuft die „Eiland“ auf Grund. Wir kommen ihr zu Hilfe und ziehen sie mit der Odin und ihrem Grossfall schräg, damit dich der Tiefgang verringert und „Eiland“ freikommt.
Klappt super!
Wir fühlen uns wie von der „Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Plötzlich, plog plog plong, ...was´n das?
Die Frage ist auch gleich beantwortet: Schwimmer eines Fischernetzes, in das wir reingerausch sind, klopfen an den Rumpf.
Diesmal kommt uns die Eiland zu Hilfe. Mit Taschenlampe und Taschenmesser bewaffnet, schneidet Uli das Netz einfach aus der Schraube.
Mittlerweile sind wir soweit in Richtung Land gedriftet, dass wir nun selbst festsitzen.
Eiland muss jetzt ran. Uli verliert noch seine Unterwassertaschenlampe und einen Riemen (Paddel) vom Beiboot. Mitten in dem Trubel kommt auch noch die Küstenwache und will in dem Chaos die Papiere kontrollieren.
Alles in allem eine Szene, wie aus einem Louis de Funes Film.
Es gibt Tage von denen glaubt man gar nicht daß es sie gibt!

Am nächsten Morgen ist Bertel mit der Sauerstoffflasche über eine Stunde unter dem Boot beschäftigt, um das restliche Netz aus Schraube und Welle zu schneiden.
Nächstes mal passen wir besser auf!

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