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1. September 2017

| 2017-09-01 06:30:57

Irgendwie wollte ich Bali schon laengst verlassen haben, aber es gibt hier so viel zu sehen, dass ich einfach den Absprung nicht schaffe...
Nun, dies ist eine Seite der Geschichte, die andere ist die, dass ich in den letzten Tagen , wann immer es ging viel Zeit mit Frel, der phillipinischen Biologin , die ich hier kennenlernte verbrachte und wir gemeinsam die Insel erkundeten.
Es ist eine tolle Freundschaft aus der Zufalls Begegnung entstanden und es war toll die Schoenheiten dieser Insel mit jemanden zu teilen, Gespraeche zu fuehren, zu lachen oder einfach mal nur zu schweigen und alles auf sich wirken zu lassen.
Kurz gesagt, es war eine sehr tolle, lustige, freundschaftliche und inspirierende Zeit, aber sie ist nun leider zurueck an ihrer Uni auf den Phillipinen, aber wir wollen weiterhin in email Kontak bleiben.
Ich werde mich nun vorbereiten, um in den naechsten Tagen weiter zu segeln, nachdem ich mein Visa auf schrecklich umstaendliche art verlaengert habe.
(Indonesien ist der absolute Visa Alptraum)
Leider sind nur 4 weitere Wochen moeglich.. 4 Wochen fuer die ueber 17 000 Inseln.
Keine Frage, dass ich Indonesien noch oefters besuchen werde.
Jetzt gilt es erst mal Odin zu verproviantieren, Wasser und Diesel zu tanken, die richtigen Stroemungen und den richtigen Wind abzuwarten und dann Anker auf und Ahoi Bali , auf zu neuen Ufern.

 

24. August 2017

| 2017-08-24 09:14:45

Selbst auf die Gefahr hin dass ich mich wiederhole:
Bali ist wahrlich kein Segelparadies.
Es fehlt an geschuetzten Buchten und die wenigen die es gibt sind von Fischerbooten und Touristenfaehren ueberfuellt.
Ich kann fluchen wie 100 Bierkutscher, dennoch reicht mein Wortschatz nicht aus um diese Vollidioten von Touristenfaehren so zu beschimpfen wie ich es gerne moechte.
Mit Vollgas durchs Ankerfeld, manchmal so nah an Odin vorbei dass die Bugwelle fast in unser Cockpit spritzt.
Das Touristenparadies Lembogan war am schlimmsten. So haben wir dort nur 2 Tage verbracht, denn so lange dauerte es um uns nahe an einen Amoklauf gegen diese Faehrenkapitaene zu bringen.
Also nutzten Rudi und ich die Zeit noch mehr von Balis Kultur kennenzulernen, trafen wundervolle Menschen, schlossen Freundschaften und entdeckten viele der wundervollen Gerichte Indonesiens.
Leider geht die gemeinsame Zeit mal wieder zu Ende, aber ich freue mich schon jetzt auf das naechste Wiedersehen in ... schau mer mal ;)
Eines sei noch anzumerken:
Lieber Rudi....danke fuer deine Freunschaft!


 

17. August 2017

| 2017-08-17 16:29:25

Es gibt nicht allzuviele Buchten auf Bali zum Ankern und so erkunden Rudi und ich die Insel mit dem Auto.
Heute waehrend unserer Rundreise auf Bali fragte mich Rudi wie lange ich jetzt eigentlich schon im Urlaub bin.
Ha, was fuer ein Zufall, denn heute am genau vor 10 Jahren, am 17. August 2007 hatte ich meine letzte Sendung im Radio und somit meinen letzten Arbeitstag. JUBILAEUM!!!
Statt mit Alkohol feiern wir diesen Tag mit Eindruecken, die es so geballt fast nur auf Bali existieren.
Ueber alle zu schreiben wuerde den Rahmen dieses Textes sprengen, genauso ein Rueckblick was ich heute seit zehn Jahren auf dieser Reise alles erlebt habe,,,aber das steht ja sowieso alles im Logbuch seit August 2007.
Eines ist sicher: diese Reise war einer der besten Ideen und Projekte die ich je im Leben hatte.
Schoen dieses Jubilaeum mit Rudi zu feiern, der seit Anbeginn ein Teil dieses Projektes ist, wenn auch immer nur fuer ein paar Wochen pro Jahr.

 

14. August 2017

| 2017-08-14 14:54:54

Ueber ein Jahr ist her dass mich mein bester Freund Rudi hier an Bord der Odin besucht hat.
Seit Neukaledonien liegen einige Schicksalsschlaege und Laender dazwischen.
Um so mehr freue ich mich dass es jetzt auf Bali mal wieder geklappt hat, dass er zum mittlerweile 12ten mal an Bord ist und somit viele Stadionen dieser Weltumhersegelung live miterlebt hat.
Es gibt viel zu quatschen und noch mehr zu erleben und zu sehen, denn leider steht ihm nicht so wie mir der unbegrenzte Urlaub zur Verfuegung.
Bali ist abwechslungsreich und so wird es garantiert keine Sekunde langweilig, doch wie gesagt ist die Zeit knapp und somit hab ich auch besseres zu tun als jetzt weiter an diesem Text zu schreiben ;)
Fortsetzung folgt.

 

2. August 2017

| 2017-08-02 05:52:51

Bali lebt groesstenteils vom Tourismus.
Wenn man sich aber aus den touristischen Hochburgen wie dem schrecklichen Stadtteil Kuta mit seinen zahllosen Kneipen, haesslichen Touristen und aufdringlichen Haendlern entfernt, scheint hier die Zeit seit jahrhunderten stillzustehen.
Bali behaelt seine Indentitaet und Kultur im taeglichen leben.
Es hat sich trotz der Massen an Touristen oder zugewanderten Moslems und Christen aus anderen Teilen Indonesiens nicht ueberfremden lassen und lebt seine Kultur weiter, friedlich neben anderen.
Multikulti ohne Gutmenschentum und Anbiederei. So gehts auch.
Die Kultur ist bunt , voller Mythen und Goetter, die Musik fuer unsere Ohren fremd , exotisch, aber es ist wunderschoen und wir koennen viel von dieser Mentalitaet lernen.
Es scheint mir manchmal, dass die Balinesen mental irgendwie mit den Bayern verwandt sind.
MIA SAN MIA !!!
Und das ist auch gut so!