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10. Dezember 2017

| 2017-12-10 06:45:49

Faulenzen an Bord ist ja ganz schoen, aber man will ja auch die Sehenswuerdigkeiten der Insel bestaunen.

Patong Beach ist einer der beruehmtesten Plaetze auf der Insel Phuket.
Also nix wie hin um selbst zu sehen was dort die Massen so begeistert.

Leck mich fett!

Was fuer ein Massssentourismus... und die Hauptsaison hat noch gar nicht begonnen.

Massenhaft Russen, Deutsche und Australier in all ihrer Pracht und Lautstaerke.
Wir machen schnell ein Foto und fluechten aus dem Trubel, um uns wieder der eigentlichen Kultur dieses Landes zu widmen, welches niemals in seiner Geschichte von fremden Maechten besetzt oder Kolonie eines westlichen Landes war und somit noch viel von seiner wunderbaren Kultur erhalten hat....noch!

Wat Chalong ist eine der groessten Tempelanlagen Thailands und so verbringen wir den Tag dort, abseits von Coca Cola Reklame, Massagesalons, russischen Restaurants, deutscher bratwurst, australischen Biertrinkern und knallroten Sonnenanbetern.

 

4. Dezember 2017

| 2017-12-04 06:42:21

Ach, da hab ich mich aber gefreut wie ne Koralle liebe alte Segelfreunde aus Fiji zu treffen.
Conny und Wolfgang haben beschlossen ihre Weltumseglung nicht zu beenden und nicht nach Deutschland zurueck zu kehren, sondern ihren Katamaran hier auf Phuket zu verkaufen, um hier fuer immer in der Sonne zu leben und 365 Tage im Jahr Golf zu spielen ;)
Keine schlechte Entscheidung!
Jedenfalls kennen sich beide nach mehr als einem Jahr hier bestens aus, was fuer uns natuerlich eine grosse Hilfe ist, nicht alles selbst recherchieren zu muessen.
Danke hierfuer ihr Lieben.
Bevor wir beide abends in einer Bar trafen stand Kultur auf unserem Plan.
Thailand hat unzaehlige Kloster, eines goldener und prunkvoller als das andere.
Thais sind sehr glaeubig und sie leben auch diese meistens sanfte Religion im Alltag ganz selbstverstaendlich.
Es ist nichts aufdringliches in dieser Religion, jeder lebt sie so wie er mag mit Demut und Respekt.
Leben und leben lassen... es sei denn, diese eigentlich friedvolle Religion wird , wie so viele Religionen, von machtgierigen Politikern, skrupellosen Religionsfuehrern oder Warlords zu ihren eigenen Zwecken missbraucht, wie zur Zeit in Burma. Traurig!
Lenin hatte Recht:
Religion ist Opium fuers Volk!

 

29.November 2017

| 2017-11-29 12:41:18

Wir sind in Phuket und haben endlich einklariert. ;)
Ueberall hatten wir gelesen wie kompliziert es sei in Thailand mit einem Schiff einzuklarieren, aber es hat sich alles als Panikmache rausgestellt.
Keine Kontrollen an Bord, sogar das Siegel zum versiegeln des Waffenschranks hat man uns in die Hand gedrueckt mit der Bitte das Ding selbst aufzukleben. ;)
Sowas von entspannt!
Wir liegen jetzt vor Anker in der Chalong Bay nahe Phuket und kuemmern uns nicht nur um Sehenswuerdigkeiten, sondern vor allem darum von verschiedenen renomierten Segelmachern Angebote fuer eine neue Segelgaderobe fuer Odin einzuholen, denn das Hauptsegel ist vor einiger Zeit im Starkwind zerissen.
Jetzt soll alles neu gemacht werden: Hauptsegel, Genua und Blister zu Preis von nem schoenen neuen Kleinwagen.
Das Leben als Segler ist eigentlich recht guenstig....nur die Yacht strapaziert die Bordkasse oft bis zur Schmerzgrenze.
LUXUSSCHLAMPE! ;)

 

24. November 2017

| 2017-11-24 03:52:15

Exotische Film locations zu besuchen und die Illusion mit der Wirklichkeit zu vergleichen macht Spass.
Es erstaunt, ernuechtert und manchmal enttaeuscht es auch.
Einige Sets aus Hollywood Blockbustern lagen schon auf dem Weg von Odin.
Popey, mit Robbin Williams auf Malta, Fluch der Karibik in Wallylabu, Blaue Lagune mit Brook Shields oder Cast away mit Tom Hanks auf den Yasawas der Fidschi Inseln, die Liste ist lang.
Jetzt THE BEACH mit Leonardo de Caprio auf dem Weg. Ko Pharya Nak, besser bekannt als little Phi Phi Island.

Heilige Scheisse was fuer Menschenmassen!

Zugegeben, die Insel ist Traumhaft, der Sand ganz fein, allerdings finden sich jede Menge Steine im Wasser, abgestorbene Korallen ,Fische sieht man keine.
Staendig fahren kleine und grosse Touristenboote mit Vollgas durch die Bucht, der Thai kennt nur Vollgas, und spucken tausende bleicher Touristen an den Strand.

Nun, den Touris gefaellts, sie sind begeistert.
Vielleicht ist man als Weltumhersegler einfach zu sehr verwoehnt mit den vielen vielen einsamen Traum Straenden die man im laufe einer solchen jahrenlangen Reise gesehen hat.

Erst am Abend wird es ruhiger und wir gehen an den Strand der uns jetzt alleine gehoert, bis am fruehen Morgen uns die ersten Touristenboote, mal wieder mit full speed, aus der Koje werfen.

Eine einzige Nacht, laenger halten wir es hier nicht aus , bevor wir zur Nachbarinsel schippern, der grossen Schwester Ko Phi Phi Don.
Etwas abseits vom Getuemmel finden wir am Nachmittag einen Strand der auch schon stark bevoelkert ist.
Diesmal allerdings mit einer Horde wild lebender Affen.
Diese sind einheimisch und nicht mit Booten angereist ;)

 

19. November 2017

| 2017-11-19 04:14:40

New Love!

Fleissige Leser von Odinsailing.de werden sich bestimmt noch an die huebsche phillipinische Biologie Doktorantin erinnern, welche ich auf Bali kennenlernte.
Nun, was soll ich euch erzaehlen ... auf Langkawi gabs ein Wiedersehen.
Was freundschaftlich begann, entwickelte sich im laufe der Zeit zu mehr.
Aus Mails wurden ganze Romane, aus Chats wurden Tipp Marathons, aus kurzen Telefonaten Dauergespraeche.
So entstand aus Sympathie Liebe und die Erkenntniss dass es besser waere zusammen zu sein.
Freldelyn beschloss ihre Arbeit an ihrer Promotion zu unterbrechen, ihren Job, den sie seit ihrem ersten Master Abschluss an der Uni hatte zu kuendigen, um mit mir gemeinsam diese Reise fortzusetzen.
Gewiss keine leichte Entscheidung fuer eine knapp 30 Jaehrige junge Frau, aber wir glauben beide es ist die richtige.
Es ist schoen dass das Jahr 2017, welches so schrecklich und grausam begann, mir fast den Boden unter den Fuessen wegriss, nun doch ein wunderbares Ende findet.