Alle Meeresgötter gegen uns!

06. Juli 2013, Samstag
16° 49' 41" S, 179° 59' 20" W


Lasst es uns mal so ausdruecken:
Eine gemuetliche Ueberfahrt ist etwas anderes!
Gegen Wind, Stroemung und Welle bolzen wir mit Hoechstgeschwindigkeit in Richtung unseres naechsten Zieles.
Odin donnert ueber die hohen Wellen, hebt ihren Bug steil aus dem Wasser, um dann wieder, mit der vollen Wucht ihrer 16 Tonnen, in die See zu krachen.
Jedes mal erzittert das Rigg so stark, dass man schon sehr viel Vertrauen in das Schiff braucht,
um keine Angst zu haben, dass der Mast das nicht aushaelt.
Nur, langsamer war kaum moeglich, wollten wir nicht in der Dunkelheit durch die gefaehrlichen Riff Passagen segeln und unser Ziel, die Insel Taveuni noch vor Sonnenuntergang erreichen.

Langsam daemmerte uns, warum kaum eine Yacht, die Route noerdlich um Vanua Levu waehlt!

Spaet am Nachmittag erreichten wir den Ankerplatz.
Nur Poseidon, Neptun und alle verfuegbaren Meeresgoetter schienen gegen uns zu sein.
Der Ankerplatz war aufgrund des Wetters so rollig, dass es Odin hin und her beutelte und uns Nachts fast aus den Kojen warf, dazu gewitterte und regnete es ohne unterlass.
Am naechsten Morgen nix wie weg, Richtung der Suedkueste Vanua Levus.
Traumhaft!
Jetzt liegen wir wie im Ententeich in der Bucht von Dakuniba und geniessen einen perfekten Ankerplatz.
Wir besuchen das Dorf, machen unser obligatorisches Sevu Sevu,den Anstandsbesuch beim Dorf Chief, um um die Erlaubnis zu bitten, hier Ankern zu duerfen und das Land zu betreten.
Wir erkunden den Dschungel, schnorcheln oder beobachten die unzaehligen Flughunde, die jeden Abend uber den Mangrovenwaeldern zur Futtersuche starten.

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