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06. September 2018

| 2018-09-04 05:51:54

Unter Koenig Georg II klauten sich die Briten eine Weltreich zusammen.
Daher gibt es beispielsweise in der Karibik zahlreiche Georgetowns. Aber auch Malaysien stand unter der Knute des britischen Koenigshauses und somit gibt es hier ebenfalls eine Stadt die nach dem damaligen Monarchen benannt ist.
Georgetown auf der Malayischen Insel Penang.

Herrlich zu sehen dass das Erbe der Kolonialzeit nicht verkommt, sondern die Haeuser und Gebaeude als selbstverstaendliches historisches Erbe gepflegt werden. Moderne Wolkenkratzer neben wunderschoenen Haeusern in groesstenteils einwandfreiem Zustand.

Wir haben zur Beantragung eines erneuten Visas fuer Thailand einen Kurztrip von ein paar Tagen hierher gemacht. Da die Ankermoeglichkeiten vor Ort sehr schlecht sind , entschlossen wir uns Odin in Langkawi zu lassen und den Trip mit der Schnellfaehre zu machen und die Tage in Georgetown im Hotel zu verbringen.
Wir haben Glueck, die Sonne scheint nicht und somit ist ein schlendern durch die alten Gassen ertraeglicher.
Auffaellig ist die grosse Anzahl deutscher Autos auf den Strassen. Mercedes, Audi, BMW. Ein sicheres Zeichen dafuer, dass in dieser zu 60 % von Chinesen bevoelkerten Stadt jede Menge Geld ist.
Georgetown/Penang/ Malaysien, auch hier eine wunderbare Mischung der Kulturen.
Malayen, Inder, Chinesen. Moslems, Hindus, es werden die Lehren Buddhas genauso respektiert wie die des Konfuzius. Alles friedlich nebeneinander. Warum wohl?

 

30. August 2018

| 2018-08-30 02:35:47



Ich hatte hier bereits ueber die Religionsvielfalt in dem moslemischen Land Malaysia geschrieben. Moslems. Buddhisten, Christen, Hindus, alle leben friedlich nebeneinander her und respektieren sich gegenseitig.
Gewiss koennte der mittlere und nahe Osten hier etwas lernen, wenn er nur wollte!

Schon des oefteren wollten wir einen Hindu Tempel in Kuahs little India besuchen, aber jedesmal hatte er geschlossen. Heute hatten wir Glueck und der Hindu Priester gab sich alle Muehe einige der vielen Goetter und seinen Aufgabenbereich zu erklaeren.
Allerdings war sein Englisch von so starkem indischen Akzent, dass wir beide kein Wort verstanden, aber immer mit grossen Augen und Kopfnicken seine Aussagen begeistert unterstrichen.

Ich bin mir jetzt nicht sicher wer mehr gestalten zum anbeten hat?
Die Inder mit ihren unendlich vielen Goettern, oder die Katholiken mit ihrer Heerschar von Heiligen.
Egal, wenns glueckseelig macht, habt Spass dabei!

 

21. August 2018

| 2018-08-21 04:36:31

Am 17.August 2018 jaehrte sich zum 11 mal das Jahr, in dem ich diese neue Reise meines Lebens begann.

Rechenspiel:
Dieswe vergangenen 132 Monaten oder 572 Wochen bezw. 4015 Tage auf den jaehrlichen Urlaubsanspruch von ca. 4 Wochen im Jahr umgerechnet wuerde bedeuten, dass ich ueber
130 Jahre Urlaub im voraus genommen habe. Ich hoffe nur, ich muss das nicht irgendwann nacharbeiten ;)

Eine solche Reise , auf eigenem Kiel, auf eigene Faust, eroeffnet ganz andere Perspektiven, negative und positive, viel mehr als eine gebuchte Bildungsreise , oder ein Pauschalurlaub,
egal in welches Land oder welchen Kontinent.
Auch draussen auf hoher See fuer Tage oder Wochen, weitab von jeglicher Zivilisation auf sich selbst gestellt zu sein, abhaengig nur von dem kleinen Schiffchen auf dem man lebt und dem Wetter, ist eine Erfahrung die einem neue Perspektiven eroeffnet

Man lernt Entschleunigung, oftmals weiss ich nicht welchen Tag wir gerade haben. Wozu auch!?

Es ist das Leben welches ich wollte, ein Traum den ich realisiert habe.
Der Traum hiess:
Die Welt zu sehen bevor sie mit Plastik und Giften total zugemuellt ist ,
Menschen und fremde Kulturen kennenzulernen,
meine eigenen Grenzen zu spueren
und dieses eine Leben was ich habe maximal zu nutzen.

So viele Erlebnisse, Begegnungen, traumhafte Orte seit ich im August 2007 die Leinen loswarf.
Hunderte Logbucheintraege und tausende Bilder auf dieser Webseite erinnern mich daran und geben meinen Freunden und Bekannten die Moeglichkeit einen kleinen Teil dieser Reise mit mir zu teilen.

Aktuellstes Beispiel die Bilder unserer Dschungeltour im Langkawi Archipel Teil 2.

 

14. August 2018

| 2018-08-14 05:44:37

Uns deutschen wird ja immer eine unbaendige Liebe zum ebensolchen deutschen Wald nachgesagt.
Nun als ich ein Kind war nervte mich genau dieses teutonische Gestruepp, da mich mein Grossvater jeden Sonntag, wenn es nicht regnete, genau in diese Ansammlung von Holz produzierenden Gewaechsen zerrte.
Was kann ein Kind schon doofen alten Baeumen abgewinnen? Pffffft!

Mittlerweile bin ich fast erwachsen und werde noch immer in den Wald, oder besser gesagt Urwald gezerrt.
Jedoch nicht mehr durch den Odenwald, sondern durch die unberuehrten Urwaelder der vielen Inseln um Langkawi.
Freldelyn kann stundenlang bei drueckenden Temperaturen durch den Dschungel streifen, so wie jede normale Frau durch Einkaufsstrassen.
Im laufe der Jahre habe ich gelernt Baeumen und vor allen Dingen der Natur doch etwas abzugewinnen, sehr viel sogar!
Dazu kommt, dass die Gegenwart von Frel ist auch interesanter als die von Opa mit seinen Wanderliedern in denen in irgendeinem Wald der Wind so kalt pfeifft!

Wobei, das mit dem kalten Wind kaeme jetzt bestimmt gut. ;)

 

5. August 2018

| 2018-08-05 04:24:30

Ups, wie schnell doch drei Monate vergehen...

Unser Visa fuer Malaysien ist abgelaufen und wir muessen das Land fuer mindestens 7 Tage verlassen , um fuer 3 Monate wieder einreisen zu duerfen.
Allerdings gilt dies nur fuer einen deutschen Pass bezw. Paesse aus der EU oder USA.
Frel kann zwar ohne Visa einreisen, aber als Asiatin ohne Visa nur einen Monat bleiben.

Also waehlen wir wieder die Version mit der Botschaft, lassen Odin vor Anker und reisen mit der Faehre an Thailands Westkueste und von dort aus mit dem Leihwagen an die Ostkueste nach Songkhla, wo sich die Malayische Botschaft befindet.

Wie ich beim letzten Besuch im Sueden Thailands schon geschrieben hatte , gibt es hier kaum Tourismus und man erlebt Thailand pur. Konversation mit Haenden und Fuessen, da die Thais keine Fremdsprache beherrschen und wir kein Thai, aber irgendwie klappt es.

Es ist Koenigs Geburtstag, was von den Thais immer gross gefeiert wird und so stuerzen wir uns ins treiben, probieren befremdliche Speisen, schauen uns schrecklich kitschige Misswahlen an, oder lassen uns von Karaoke Versuchen talentbefreiter Einheimischer auf verschiedenen Buehnen foltern.

Aber seht am besten selbst die Bilder.